Erika Kuhrt
Alles hat seine Zeit…
Meine Praxis für Osteopathie ist ab dem 01.05.2026 dauerhaft geschlossen.
Ich danke Ihnen sehr für Ihre Treue und Ihr Vertrauen.
Es war mir immer eine Freude Sie und Ihre Kinder ein Stück weit auf Ihrem Weg zu begleiten und behilflich zu sein.
Herzlich Erika Kuhrt
Über mich
In der Osteopathie und der ihr zugrundeliegenden eigenen Philosophie habe ich eine wundervolle Methode für meine tägliche therapeutische Arbeit mit Erwachsenen und Kindern gefunden.
Mein beruflicher Werdegang begann mit der Ausbildung zur Physiotherapeutin, die ich im Jahr 1989 abschloss. Schon während der Ausbildungspraktika an der Uniklinik in Erlangen und im darauffolgenden praktischen Anerkennungsjahr an einer Rheumafachklinik sowie einer Klinik für Innere Medizin und Psychosomatik konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln.
1991 kam ich nach Hamburg und arbeitete bis zum Jahr 2000 in verschiedenen Physiotherapiepraxen. Die Arbeit mit Menschen machte mir damals schon viel Freude, und in verschiedenen Fortbildungen im Bereich der Physiotherapie erweiterte ich meinen Kenntnisstand.
Die fünfjährige berufsbegleitende Ausbildung in der Osteopathie begann ich 1995 an der Schule für Klassische Osteopathische Medizin (SKOM) in Hamburg und schloss sie im November 2000 erfolgreich ab. Die Zulassung zur Heilpraktikerin erhielt ich im Februar 2001. Seither arbeite ich ausschließlich osteopathisch.
Von 2000 bis 2013 arbeitete ich in der Praxisgemeinschaft für Osteopathie in der Goetheallee 6, 22765 Hamburg, zusammen mit Eva Möckel. Der fachliche Austausch mit ihr ermöglichte mir, mich der Osteopathie und der Behandlung von Kindern und Säuglingen auf eine Weise vertiefend anzunähern, wie ich es sonst nicht gekonnt hätte. Für diese sehr wertvollen und schönen Jahre bin ich ihr nicht nur in fachlicher Hinsicht zutiefst dankbar.
Seit November 2013 bin ich in eigener Praxis tätig.
In der Osteopathie habe ich 1995 meine „berufliche Heimat“ gefunden. So macht es mir neben der Behandlung von Menschen aller Altersgruppen viel Freude, mich weiterzuentwickeln, fortzubilden und mit anderen osteopathischen KollegInnen in Austausch zu stehen.
Die hauptsächlichen Schwerpunkte meiner bisherigen osteopathischen Fortbildungen liegen im Bereich der biodynamischen Osteopathie und der Osteopathie für Kinder.
Ich bin Mitglied im Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) und bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO) als Osteopathin – BAO gelistet. Diese Organisationen führen nur OsteopathInnen auf ihren Therapeutenlisten, die eine Osteopathieausbildung mit circa 1350 Unterrichtsstunden erfolgreich absolviert haben und regelmäßig einen Nachweis über die besuchten Fortbildungen erbringen.
Ehrenamtlich arbeitendes Mitglied der Osteopathischen Kindersprechstunde e. V. war ich von 2003 bis 2023, außerdem bin ich Mitglied bei den Osteopathen in Hamburg e.V. dem Sutherland Cranial College of Osteopathy (SCCO) und dem Fachverband deutscher Heilpraktiker e.V..
Das Leben ist bunt und schön. Deswegen sind Menschen jeder Genderzugehörigkeit bei mir herzlich willkommen.
Osteopathie

Im 19. Jahrhundert begründete der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Osteopathie als eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Sie wird ausschließlich mit den Händen ausgeführt.
In intensiven Studien des menschlichen Körpers hatte er ihre Prinzipien erkannt und benannt. In Kirksville, Missouri gründete er 1892 die erste Schule für osteopathische Medizin. Seither hat die Osteopathie sich kontinuierlich weiterentwickelt und wird nicht nur in den USA, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt angewandt.
Die osteopathische Denkweise wird verständlich, wenn wir uns vor Augen führen, dass unser Körper aus ursprünglich einer Ei- und Samenzelle, die miteinander verschmolzen sind, entstanden ist. Die Entwicklung im Mutterleib ist hochkomplex (oder auch ein Wunder): Ein Entwicklungsschritt ist Voraussetzung für den nächsten, gleichzeitig laufen ganz viele Entwicklungsschritte parallel und in gegenseitigem Zusammenhang miteinander ab.
Unser Körper ist also eine funktionell zusammenhängende Einheit, die einzelnen Strukturen und Abläufe sind auf vielfältigste Weise miteinander verbunden. Er ist eben NICHT aus diversen Einzelteilen zusammengesetzt wie z.B. ein Auto.
In der osteopathischen Behandlung versucht man diese funktionellen Zusammenhänge zu berücksichtigen. Deshalb beschränkt sie sich in der Regel nicht auf den Ort des Symptoms.
Idealerweise befindet sich der Körper in einem funktionellen Gleichgewicht, seine Strukturen sind innerhalb ihrer natürlichen Grenzen beweglich, er funktioniert optimal und beschwerdefrei.
Aus osteopathischer Sicht kann es aufgrund verschiedener Ursachen zu Einschränkungen der Beweglichkeit (osteopathisch: Dysfunktion) einzelner Körperstrukturen und sogenannten Spannungsmustern kommen. Wenn der Körper diese nicht mehr in ausreichender Weise ausgleichen (osteopathisch: kompensieren) kann, kommt es möglicherweise zu Symptomen, manchmal erst lange nachdem bei verschiedenen Anlässen diverse Ungleichgewichte entstanden sind.
Ziel der osteopathischen Behandlung ist, wieder ein gutes funktionelles Gleichgewicht zu erreichen.
Hinweise
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist es nicht möglich, an konkreten Beispielen zu benennen, wann eine osteopathische Behandlung angezeigt sein kann.
Weiterführende Informationen finden Sie beispielsweise auf den Webseiten des Verbands der Osteopathen Deutschland und anderen fachspezifischen Seiten sowie Seiten diverser gesetzlicher Krankenkassen, die sich inzwischen an den Behandlungskosten beteiligen (die Links zu deren Seiten erhalten Sie auf der Seite von Osteokompass).
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine osteopathische Behandlung für Sie oder Ihr Kind sinnvoll ist, rufen Sie mich gerne an!
Ihr Kontakt zu mir:
Das ist auch wichtig:
Nach meiner Ansicht können Osteopathie und Schulmedizin einander in vielen Fällen gut ergänzen:
Ziel jeden therapeutischen Handelns ist immer das größtmögliche Wohl des behandelten Menschen. In manchen Fällen kann es ratsam sein, vor Beginn einer osteopathischen Behandlung eine eingehende schulmedizinische Diagnostik durchzuführen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen können hilfreich sein.
Links befreundeter Seiten

Intergeschlechtliche Menschen und ihre Angehörigen finden hier Information und Unterstützung:



